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Blick aus dem Fenster des Hostels
Im März 2026 stand dann endlich der Gegenbesuch an: Vom
19. bis zum 26. März reisten der Spanisch-LK und -GK der
10. Klassen nach Gijón. Früh am Donnerstagmorgen (Treffpunkt am Flughafen: 04.30 Uhr) ging es zunächst mit dem
Flugzeug nach Madrid und von dort weiter nach Asturien.
Nach einer längeren Reise erreichten wir schließlich Gijón,
wo uns die spanischen Lehrerinnen in Empfang nahmen
und zu unserem Hostel begleiteten, das wir ganz für uns allein hatten. Die Unterkunft bot uns mit mehreren Zimmern,
einer Küche und einem Gemeinschaftsraum ausreichend
Platz. Besonders schön war auch die Lage: Nur wenige
Schritte trennten uns vom Strand.
Da wir unser Frühstück und Abendessen selbst organisieren mussten, führte unser erster Weg nach dem Auspacken
in den Supermarkt Alimerka. Dort kauften wir natürlich nur
das Nötigste ein. Anschließend zeigten uns die Spanierinnen ihre Stadt und gaben uns einen ersten Eindruck von
ihrem Alltag. Am Freitag besuchten wir zum ersten Mal ihre
Schule und arbeiteten weiter an unserem Projekt. In Gruppen beschäftigten wir uns mit Themen wie „Grüne Schule“,
„Second Hand“ oder „Mülltrennung“. Nach dem Unterricht
fuhr ein Teil unserer Gruppe zur Müllverwertungsanlage Cogersa, wo wir spannende Einblicke in die Mülltrennung und
-verarbeitung erhielten. So erfuhren wir zum Beispiel, dass
Müll, der nicht getrennt eingeliefert wird, einfach vergraben
wird.
Unterirdische Müllberge: Das Gelände von Cogersa
O S G - P O S T I L L E 2025/ 2026 · AU S G A B E 2 · J U N I 2026
Die pittoreske Berglandschaft in den Picos de Europa
Der Samstag begann mit einem Spaziergang entlang der
Küste. Anschließend picknickten wir gemeinsam auf den
Klippen und genossen die Aussicht auf das Meer. Den restlichen Tag konnten wir frei gestalten: Einige spielten Volleyball am Strand, andere erkundeten die Stadt oder gingen
shoppen. Auch das Abendessen organisierten wir selbstständig in verschiedenen Restaurants. Am Sonntag stand
ein längerer Ausflug auf dem Programm. Mit einem Reisebus fuhren wir zunächst zu den Lagos de Covadonga. Die
beiden Seen, eingebettet in die beeindruckende Berglandschaft, waren ein echtes Highlight. Danach ging es weiter
nach Cangas de Onís, wo wir eine Mittagspause einlegten
und den Ort erkundeten. Anschließend besuchten wir Lastres, ein wunderschönes Dorf an der Küste, das mit seinen
engen Gassen und dem Blick auf das Meer beeindruckte.
Am Montag arbeiteten wir weiter an unseren Projekten und
bereiteten die Präsentation unserer Ergebnisse vor. Außerdem nahmen wir erstmals am Unterricht der spanischen
Schülerinnen teil. Dabei bemerkten wir einige Unterschiede zu unserem Schulalltag. Die Atmosphäre wirkte deutlich
lockerer, und häufig wurden Inhalte direkt von Präsentationen vorgelesen. Der Kontrast zu unserer Schule war für viele
von uns überraschend.
Am Dienstag stellten wir unsere Projekte fertig und besuchten anschließend erneut verschiedene Unterrichts-
Gemeinsames Arbeiten in den Projekten
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