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Wir waren alle motiviert und das gemeinsame Musizieren
hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es manchmal etwas
anstrengend war. Schön war, dass man noch andere Posaunistinnen und Posaunisten kennenlernen konnte, die auch
Freude am Klang ihres Instrumentes haben. Außerdem
konnten wir noch ehemalige OSG-Schüler kennenlernen,
die wie wir, in der 5. Klasse im OSG mit dem Posaunenspielen bei Herrn Gößling angefangen, nun aber schon lange
die Schule mit dem Abitur verlassen haben.
Wenn 2026 „Game of Trombones III“ stattfindet, werden wir
wieder dabei sein, weil es einfach vier schöne, musikalische
Tage waren!
Mary Knopf (6b)
Das Konzert – ein toller Auftritt
OSG-PosaunistInnen mit Herrn Gößling
schriebene Stücke, z. B. „Majestic March“ oder „Blues March“.
Im Laufe der Jahre (5.–6. Klasse) wurden die Stücke immer
komplexer und auch bekannter wie z. B. „Mission Impossible“, „The Avengers“, “We will rock you“ oder „Don‘t stop believing“.
Immer dienstags gab es den sogenannten „PCK-Unterricht“
in der Schule. Dort hatten wir bei Herrn Gößling Posaunenunterricht. Wir starteten mit Einspielübungen und übten
auch Stücke außerhalb der schulischen Lieder wie z. B. die
Stücke für das Konzert „Game of Trombones“. In der Mittelstufe übt man diese Stücke im PCK-Unterricht, der außerhalb der Schulzeit liegt und den man sich privat organisiert.
Nach jedem Schuljahr gibt es tolle Konzerte, aber die „Game
of Trombones“-Konzerte waren ein anderes Level!
Süeda Yaman (7e)
Der Workshop „Game of Trombones II“ –
vier spannende Tage auf dem Lerchenberg
Im September fand der Workshop „Game of Trombones“ außerhalb der Schulzeit statt. Vier Tage lang probten wir in der
Kirche „Sankt Franziskus“ auf dem Lerchenberg. „Wir“, das
waren 35 Posaunistinnen und Posaunisten!
Zuerst machten wir in zusammengesetzten Gruppen (Einsteiger, Bassposaunen und Fortgeschrittene) Atem- und
Einspielübungen, danach spielten wir gemeinsam die TuttiStücke oder probten in kleinen Gruppen die andere Stücke.
Prof. Ehrhard Wetz, der früher an der Universität Mannheim
lehrte, dirigierte uns bei den Tutti-Stücken sowie im Konzert. Unser PCK-Lehrer Simon Gößling und zwei andere Profimusiker, nämlich Arved von Hagen und Marco Schröder,
halfen und dirigierten uns bei Einzelstücken.
In den Pausen wurden wir dank einem Mitbringbuffet verpflegt, für das jeder von uns etwas beisteuerte. Wir konnten
uns auch rund um die Kirche bewegen und vom Proben
erholen, haben UNO gespielt oder miteinander Vokabeln
gelernt. Die Älteren halfen den Jüngeren bei den Hausaufgaben, was zum Teil sehr lustig war.
O S G - P O S T I L L E 2025/ 2026 · AU S G A B E 1 · JA N UA R 2026
Am Sonntagabend war es dann endlich so weit: Um 17:30
Uhr trafen wir – 35 Posaunist:innen und der Dirigent – uns
zum Einspielen in der Kirche St. Franziskus auf dem Lerchenberg. Eine Stunde später trudelten langsam die ersten Zuschauer ein. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging
es pünktlich um 19:00 Uhr los. Wir liefen in zwei Reihen
aufgestellt in die Kirche ein, und ein feierlicher Applaus des
Publikums empfing uns. Die hohe Zahl unserer Fans und Zuhörer freute uns sehr.
Die Vorfreude auf das Konzert, aber auch eine gewisse Anspannung, waren zu spüren. Auf ein Zeichen des Dirigenten
Erhard Wetz ging es schließlich los mit dem energischen
Stück “Game of Thrones“ von Ramin Djawadi. Dieses Stück
ist nicht irgendein Stück, sondern der Namensgeber unseres Konzertes „Game of Trombones “.
Insgesamt gaben wir neun Stücke zum Besten – vom ruhigen „A Hymn for the Lost and the Living“ bis zum energischen „I wanna be like you“. Manche Stücke spielten alle
zusammen (Tutti) – Posauenenprofis und -schüler –, manche präsentierte die Gruppe der Fortgeschrittenen und
Profis allein. Doch auch ohne die Profis ging schon so einiges: „Londonderry Air” spielten wir als reines Schüler:innenStück. Egal in welcher Konstellation – wir gaben alle unser
Bestes und das Publikum beschenkte uns mit einer tollen
Atmosphäre und nach jedem Stück mit herzlichem Applaus.
Die vom Publikum mit lauten Rufen eingeforderten Zugaben spielten wir herzlich gerne. Es sah auch einfach schön
und ergreifend aus, wenn 35 Posaunen ihr Gold glänzendes
Licht in den Raum und auf die konzentrierten Gesichter der
Musiker werfen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Schlagzeuger Finn, der uns bei einigen Stücken super begleitet hat,
an Marco Schröder und Arved von Hagen, die uns in den
Proben und beim Einspielen unterstützt haben, an Herrn
Gößling, der das Projekt nun schon zum wiederholten Mal
auf die Beine gestellt und die Gesamtleitung übernommen
hat und an Erhard Wetz, der mit uns die Stücke geprobt und
auch das Konzert dirigiert hat.
Isabell Strauß (7e)
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