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action pour faire connaître encore et encore l’histoire allemande et française, et aussi pour lutter contre les préjugés
et l’antisémitisme de nos jours.
Maximilian May (9a)
Besuch der Synagoge
Im Rahmen unseres Projektes „Erinnerungskultur – Shoah und Stolpersteine“ besuchten wir am Freitag, dem
17.12.2025, die Neue Synagoge in Mainz, um uns intensiver
mit jüdischem Leben und jüdischer Geschichte auseinanderzusetzen. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn in die
Innenstadt, wo wir von einer pensionierten Lehrerin des
Wirtschaftsgymnasiums Mainz empfangen wurden, die
selbst Mitglied der jüdischen Gemeinde ist und uns durch
die Synagoge führte.
Zeitzeugin Rosi im Gespräch mit der 9a
gengespräch mit Rosi aus Mainz gefallen. Ich finde es sehr
beeindruckend, durch welch schwere Zeit sie durchgehen
musste und ich habe großen Respekt vor ihr, wie leicht sie
uns und vielen weiteren Menschen von ihren Erfahrungen
erzählen kann.
Ich bin sehr dankbar, dass wir dieses Projekt im Unterricht
integriert hatten. Wenn ich jetzt an Stolpersteinen vorbeilaufe, kann ich mehr damit anfangen und habe noch größeren Respekt vor den sich dahinter verbergenden Menschen. Meine Erwartungen wurden übertroffen, da ich mir
am Anfang nicht so gut vorstellen konnte, was wir in diesen
zwei Wochen alles machen werden und wie viel ich daraus
mitnehmen werde.
Marie Baitinger (9a)
Lektüre im Französichunterricht
Pendant les semaines dernières, toute la classe 9a a travaillé
sur la lecture «Un sac de billes» de l’auteur Joseph Joffo avec
notre prof Mme Martin. Il s’agit d’une histoire de l’amitié et
de la vie dans une pays occupé pendant la deuxième guerre
mondiale. L’auteur y raconte son histoire avec les yeux d’un
petit garçon dans les quartiers de Paris. Les Nazis obligent la
population juive de coudre l’étoile jaune sur la veste,
Sur les premières pages, l’auteur nous fait comprendre la
situation problématique pour les juifs en France occupée et
avec le régime de Vichy et les Nazis allemands, mais par contre il nous présente aussi sa famille: En classe, on a lu ensemble jusqu’au chapitre 3, mais on a déjà compris beaucoup
de choses, soutenus par nos profs d’histoire et de français.
Avec des listes de vocabulaire et la discussion en classe, on
a travaillé et, parfois, posé des questions très importantes:
pourquoi est-ce qu’il y avait des étoiles jaunes? Qu’est-ce
qu’il y avait avant la guerre et la puissance allemande à Paris,
aussi dans l’école et sur les rues?
Je pense que le travail en groupe, parfois seul, et avec une
lecture si immense et importante des années passées nous
montre et souvient l’histoire, mais vu par les yeux d’un petit, innocent enfant. Pour moi, tout ce travail est une bonne
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Zu Beginn unseres Besuchs erfuhren wir viel über die Geschichte der Synagoge und ihre besondere Bedeutung. Die
heutige Synagoge wurde neu errichtet, nachdem die frühere Mainzer Synagoge in der Pogromnacht 1938 von den Nationalsozialisten zerstört und niedergebrannt worden war.
Anschließend betraten wir den Gebetsraum, der uns durch
seine goldene Gestaltung besonders beeindruckte. Die
Wände sind bedeckt von hebräischen Buchstaben, die dem
Raum eine tiefere symbolische Bedeutung verleihen. Direkt
im Gebetsraum fielen uns auch die besonderen Sitze auf:
An jedem Platz befinden sich kleine Fächer, die als Gebetsschränke dienen, außerdem sind die Sitze selbst sind in der
Form hebräischer Buchstaben gestaltet, was übersetzt so
viel bedeutet wie „lernen“. Auch die Architektur des gesamten Gebäudes ist außergewöhnlich, da sich die Form der
Synagoge aus hebräischen Buchstaben zusammensetzt, die
das Wort „Keduscha“, also „Heiligkeit“, darstellen. Insgesamt
war der Ausflug sehr lehrreich und hat uns tiefer in die Welt
des Judentums hineinschauen lassen.
Mir hat das Projekt sehr gut gefallen, da wir die Themen
nicht nur besprochen, sondern wirklich auch Unternehmungen gemacht haben und durch Stationenarbeit und
selbstständiges Arbeiten mehr mitgenommen haben. Mein
persönliches Highlight war, als wir die Zeitzeugin interviewt
haben, da sie uns sehr detailliert ihr Leben während und
nach dem Krieg schildern konnte und wir uns so sehr gut
in diese Zeit hineinversetzen konnten. Ich hatte keine speziellen Erwartungen an das Projekt und finde es sehr gut gelungen. Ich finde, man sollte so ein Projekt mit jeder Klasse
durchführen, da es wichtig ist, über dieses Thema nicht nur
zu sprechen, sondern auch etwas zu erarbeiten. Daher sollte
dieses Projekt in der 9. Klasse Pflicht sein.
Johanna Trapp (9a)
J Brieffreundschaft der 5f
Brieffreunde aus Hamburg
Zu Beginn des Schuljahres haben wir das Thema „Briefe“ im
Deutschunterricht mit Frau Knopf behandelt. Damit dieses
Thema nicht nur Theorie blieb, haben wir eine echte Brieffreundschaft ins Leben gerufen.